IRRTUM
Irrtum mit Folgen
Larissa, eine 165 laufende Zentimeter kleine, zierliche, dunkelblonde Schönheit aus Fulda, hatte geerbt – eine Hotelkette. Ihr Exmann Mirco hatte sich vor 5 Jahren rechtzeitig verkrümelt und sich scheiden lassen, so dass er von dem Kuchen nix abbekommen würde. Es war Ende Mai und Larissa befand sich so zu sagen auf Inspektionstour durch ihre Hotels, diese Woche in Frankfurt am Main. Sie hatte vor, sich heute Abend mal ausgiebig in der hoteleigenen Bar umzuschauen, aber dafür müsste noch ein wenig mehr Betrieb sein.
Larissa stand außerhalb hinter einer großen Palme und beobachtete das Treiben in der Bar und am Tresen. Bis jetzt saßen dort nur zwei Männer in der Nähe des Eingangs, so dass Larissa jedes Wort der beiden mitbekam. Irgendwie kamen ihr diese zwei doch sehr bekannt vor, zumal der eine sehr markant dunkelblaue und der Andere moosgrüne Augen besaß, sie konnte sich aber leider nicht erinnern, woher sie die Männer kannte, obwohl im Gespräch der beiden immer wieder ihre Vornamen fielen. Der Barkeeper sprach beide Herren mit Namen an, als er sie begrüßte und nach ihren Getränkewünschen fragte. „Guten Abend Herr Dr. Dr. Speer, guten Abend Herr van Bülow. Was darf es heute sein, Champagner oder doch etwas Anderes?“ sie waren offensichtlich so etwas wie Stammgäste im Hotel. Beide Männer bestellten sich einen Whisky, der auch umgehend gebracht wurde.
Der Mann mit den „Terence-Hill-Augen“, Herr van Bülow, der von seinem Bekannten mit Markus angesprochen wurde, hatte blonde kurze Haare, in dem eventuelles graues Haar nicht weiter auffiel, ebenmäßig weiße Schneidezähne und war, soweit Larissa schätzte, etwa um die 50 Jahre alt und ca. 1,90 Meter groß. Er war sehr muskulös, was darauf schließen ließ, dass er regelmäßig Sport trieb. Einen Ehering trug er nicht. Herrn Dr. Dr. Speer, der Lars genannt wurde, schätzte Larissa auf etwas älter ein, da seine schwarzen Haare doch schon angegraut wirkten, was seiner Attraktivität allerdings in keinster Weise Abbruch tat. Auch ihn schätzte sie auf ca. 1,90 Meter Körperlänge, wobei er vom Gewicht her wohl etwas weniger wog und so eher sehnig denn muskulös aussah. Seine dunkelgrünen Augen und der Dreitagebart verstärkten den markanten Eindruck, den Larissa von ihm bekommen hatte. Auch bei ihm entdeckte Larissa keinen Ehering.
Wiederholt forscht Larissa in ihren Gedankengängen nach, woher sie die beiden kennen könnte. Doch dem Nachforschen konnte sie nicht weiter nachgehen, da der Portier sie gerade fragte, ob sie irgendetwas benötigte. Sie bestellte sich einen Kaffee, doch als sie gebeten wurde, sich in die Lounge zu setzen, bedankte sie sich höflich und bat stattdessen um einen Stuhl, denn ihr würde der Platz hier doch äußerst angenehm sein. Larissas Lauschposten schien noch hoch interessant zu werden und sie wollte um keinen Preis der Welt etwas verpassen, doch das konnte sie dem Portier ja nicht sagen. Der Stuhl, ein kleiner Servierwagen und ihr Kaffee wurden schnell gebracht und Larissa konnte sich wieder ungeteilt ihrem „Lauschangriff“ widmen. Keine Minute zu spät wie sich herausstellte, denn Markus sprach gerade von dem Anlass des Treffens der beiden Männer.
„Mensch Lars, gut, dass Du Dich mal aus Deinem Gehöft in Kassel loseisen konntest und es darum endlich mal geklappt hat mit dem gemeinsamen Jagd-Wochenende. Ich hätte im Leben nicht geglaubt, dass wir fast zwei Jahre dafür brauchen würden es in die Tat umzusetzen, uns gemeinsam ein Mädchen zu fangen, wie wir uns das im Chat damals vorgenommen hatten. Es wird echt Zeit, ich werde noch zum Eunuchen der Szene!“ Larissa spitzt die Ohren und hört ganz genau hin. „Ja Markus, so kanns leider gehen. Unsere Regierung fragt nicht danach, ob die Steuerzahler auch ein Privatleben haben. Du scheinst ja Deine Handelsvertretung in Augsburg ziemlich gut im Griff zu haben. Gibt’s keine Szenemädels mehr in Stuttgart? Lässt Dich die Mutter Deines Sohnes denn so überhaupt nicht dran?“
Moment … hatte Larissa das richtig gehört, war dieser Markus doch verheiratet und wieso Augsburg und Stuttgart? Und was war das für eine Szene, in der sich die Männer bewegten? Noch immer fällt ihr zu den Männer nichts ein, aber schon mal rein gar nichts und bevor sie irgendetwas überhören könnte, konzentriert sie sich lieber wieder auf das Gespräch. Nachdenken kann sie auch nachher noch.
„Im Job läuft alles und ab und an habe ich auch in Augsburg ein bißchen Spaß, aber das halt kein flotter SM-Dreier. Margot wohnt nur in der Einliegerwohnung von mir und sie hat mich nur einmal dran gelassen beim ONS vor 14 Jahren. Der größte Fehler meines Lebens, denn mit Alimente Zahlen ist es ja nicht getan. Seit Torben auf dem Sportinternat ist, sind einmal im Monat die Wochenenden verplant. Da gehört meine Zeit einfach meinem Sohn. Wenigstens kann ich den devoten Spieldamen befehlen, dass sie sich um die Verhütung zu kümmern haben und Ihnen schlimmste Strafen androhen, wenn sie doch schwanger werden. Hast Du denn gerade auch keine sub?“ In Larissas Kopf tickt es bei den Worten, doch noch immer kommt sie nicht drauf, woher sie die Männer kennt.
„Klar Markus das schon hart. Apropos Chat, ist das echt schon zwei Jahre her, als wir versucht haben im gleichen Teich zu angeln und festgestellt haben, dass wir beide aktive BDSMler sind? Ich bin auch gerade ohne, also der Jagd steht nix im Weg.“ Lars lacht ein tiefes kehliges Lachen und Larissa bekommt eine Gänsehaut, ohne sagen zu können warum. „Was heißt hier im gleichen Teich angeln? Wir haben beide mit der gleichen Frau geschrieben, war schon lustig diese „Coyote“. Obwohl ich immer noch der Meinung bin, dass solche Fregatten nicht frei rumlaufen dürfen und an die Kette gehören… an meine Kette. Du hast bei ihr ja lieber den Samariter raushängen lassen… ich hätte ihr schon heimgeleuchtet der Zicke!“. „Ach Markus, Du als „Markgraf“ mit so einer Frau…. Ernsthaft das war doch vergebene Liebesmüh, sie war kein Szenegirl. Was Andres als sie zu überreden, den Chat zu verlassen, konnte ich als edler „SchwarzerRitter“ einfach nicht tun.“.
„Ach herrje Lars, dann lässt Du gerade auch nur Deine Pferde springen? Wie lange hattest Du schon keinen Spaß mehr im Spielzimmer? Komm wir schauen mal, was hier so an Mädels zu gebrauchen ist. Vorhin war so ein schnuckeliges braunhaariges Reh in der Lobby. Die sah echt zum Anbeißen aus. Genau richtig um uns zweien Vergnügen zu schenken!“. Larissa hätte bei den Worten, die sie gerade gehört hatte fast die Kaffeetasse fallen lassen. Schlagartig war ihr klar, wen sie dort vor sich hatte. Denn Larissa war niemand andres als besagte „Coyote“. Schnell verlässt sie ihren Lauschposten und bittet den Portier den Stuhl und den Servierwagen wieder weg zu stellen. Keinen Moment zu früh denn nachdem Lars Markus nur kurz die Antwort „Zu lange“ gab, kamen die beiden auch schon in die Lobby.
Ebenso schnell wie Larissa die Erleuchtung über die beiden Männer kam, war Larissa bei den Aufzügen. Für sie stand fest, dass sie sich an den zwei Männern rächen wird. Im ersten Moment gedachte Larissa sich Markus und Lars einzeln vorzunehmen, doch der Plan der zwei nach einem Sandwichdreier spielt ihr total in die Hände. Larissa fährt in ihre Penthouse-Suite hoch um sich frisch zu machen und in Schale zu werfen. Die beiden Männer sehen sich um, können aber von dem „Reh“ nicht das Geringste entdecken. “ Mist“ sagt Markus gerade und Lars meint nur: “ Es ist ja noch früh, vielleicht kommt sie ja nochmal wieder. Komm wir genehmigen uns noch einen Whisky, Markus“. Die zwei begeben sich wieder in die Bar und widmen sich einem weiteren Whisky.
Sorgfältig wählt Larissa ihr Outfit, zu den dunkelblauen High Heels und den halterlosen hellblauen Strümpfen mit dem Strumpfbandartigem Spitzenabschluss hat sie sich für einen hellblauen Spitzen-BH und passendem Slip entschieden, beides bringt ihre gebräunte Haut richtig gut zur Geltung und wie ihr aus dem Chat noch bekannt ist, stehen Lars und Markus auf hellblaue Dessous. Ihre Kleidung wird durch einen dunkelblauen enganliegenden Minirock und einer ärmellosen weißen Seidenbluse vervollständigt. Sorgfältig bürstet sich Larissa ihre dunkelblonden Locken aus und steckt sie sich locker zu einer Hochfrisur zusammen. Noch etwas Parfüm aufgelegt und den apricotfarbenen Lippenstift, zufrieden betrachtet sie sich im Spiegel. Verschmitzt lächelt sie vor sich hin, als sie daran denkt, wie sie die Beiden gleich vorführen wird. Larissa nimmt die zurechtgelegte kleine blaue Handtasche und den zum Rock passenden Blazer und verlässt ihre Suite.
Noch einmal betrachtet sie ihr Spiegelbild in der verspiegelten Rückwand des Aufzuges, noch immer lächelt sie verschmitzt, weil sie weiß, dass endlich ihre Chance kommt, sich für die Demütigung im Chat durch Markus zu rächen. Lars ist selber schuld, dass er so jemanden zum Freund hat und dass er sie nicht mal ansatzweise damals verteidigt hat, nimmt sie ihm übel. Die andere Frau, die gerade mit ihr nach unten fährt, weiß nicht das geringste von Larissas Gedanken und das verursacht bei Larissa ein Kribbeln auf den Armen. Dass dieser Abend noch so ganz anders ablaufen könnte, wie Larissa ihn geplant hat, auf die Idee kommt sie erst gar nicht. Sie lächelt die Frau und ihr Spiegelbild noch einmal an, strafft die Schultern und verlässt den Aufzug in Richtung Bar.
In der Bar ist jetzt eindeutig mehr Betrieb, so dass Larissa die beiden Männer nicht auf Anhieb entdeckt. Sie steht im Eingang und schaut sich um. Ah, sie haben sich ans andre Ende des Tresens zurückgezogen. Larissa lächelt, denn das kommt ihrem Vorhaben die beiden zu becircen entgegen. Als Larissa im Eingang der Bar erscheint, hat Markus sie sofort entdeckt, der Lars in die Seite knufft und ihn so auf das „Reh“ aufmerksam macht. Die beiden Männer haben ihren Platz am Tresen mit voller Absicht so gewählt, weil sie so potentielle „Spielgefährtinnen“ schon sehen können, wenn diese die Bar betreten. „Hey Lars. Da ist sie dort am Eingang.“, flüstert Markus Lars zu. Auch dieser hat Larissa sofort entdeckt.
„Wow, was eine Granate Markus. Du hast Recht, sie verspricht höchste Genüsse. Wo werden wir spielen mit ihr, hier in Deinem Hotelzimmer oder doch lieber in meiner Wohnung im Spielzimmer?“, raunt ihm Markus zurück zu und nimmt einen kräftigen Schluck von seinem Whisky. „Beide Orte haben was für sich, schauen wir einfach wie es sich entwickelt, vielleicht können wir sie ja überreden zu Dir zu gehen, wenn nicht haben wir mein Hotelzimmer“ antwortet ihm Markus und leckt sich vor Vorfreude die Lippen. Auf die Idee Larissa könnte gar nicht mit ihnen gehen, sie sogar ablehnen, kommen beide Männer nicht. Sie sind sich ihrer dominanten Überredungskünste sehr sicher, haben bisher noch alle Damen ihre Gegenwehr früher oder später aufgegeben und sind dem Charme der Männer erlegen. Und wenn das schon einem einzelnen von ihnen gelungen ist, muss es bei doppelter Dominanz sowieso funktionieren.
Larissa geht langsam scheinbar sich suchend in der Bar umschauend in Richtung der beiden, selbstbewusst bewegt sie sich am vollbesetzten Tresen entlang, um sich einen Platz zu suchen. Der einzig freie, das hat sie wohl bemerkt, befindet sich zwischen Markus und Lars, aber so einfach wollte sie es den zweien dann doch nicht machen. Und siehe da ihr Plan trägt Früchte, denn als sie sich dem Eingang zuwendet scheinbar um wieder zu gehen, kommt Lars zu ihr. „Guten Abend“ sagt er mit dunkler weicher Stimme „Hat sie Ihre Verabredung im Stich gelassen? Wie es scheint, bin ich in der Lage Ihnen aus einer Verlegenheit zu helfen. Wenn sie möchten können Sie sich gern zu uns setzen.“ Lächelnd deutet er zu Markus. Larissa spielt die Unschlüssige dann antwortet sie lächelnd „Oh vielen Dank. Ja ich bin versetzt worden … Wer nicht will, der hat eben schon, ich heiße im Übrigen Larissa“ Lars schiebt seine Hand an ihren Ellbogen und führt nachdem er ihr seinen Namen genannt hat zu Markus.
„Markus darf ich Dir Larissa vorstellen? Sie ist sträflich versetzt worden. Du bist hoffentlich mit mir einer Meinung, dass wir beide sie dafür entschädigen müssen?“, sagt er zu Markus und schiebt Larissa zu dem freien Barhocker neben Markus. Markus ganz den Gentleman mimend steht auf, begrüßt Larissa und hilft ihr sich zu setzen. Dass seine Hand dabei länger auf Larissa Hüfte verweilt, lässt Larissa innerlich jubeln. Lars fragt nach ihrem Getränkewunsch und bestellt den gewünschten Coppacabanacocktail. „Alkohol werde ich Dir abgewöhnen, Mädchen“, denkt er sich dabei. Als der Cocktail gebracht wird stoßen beide mit Larissa an. „Auf einen wundervollen, ereignisreichen Abend“, sagt Larissa und lächelt beiden in die Augen. „Auf Dich“ antworten ihr beide wie aus einem Mund und denken das gleiche „oh es wird ereignisreich und wundervoll werden Larissa“.
Die nächste Stunde flirtet Larissa auf Teufel komm raus mit beiden Männer, sie vergisst dabei vollkommen, dass wer mit dem Feuer spielt, dieses auch beherrschen sollte. Lars und Markus nutzen jede Gelegenheit Larissa an ihren Knien, am Rücken und an den Armen zu berühren. Angestrengt achten sie dabei darauf, ob Larissa ihnen in irgendeiner Weise Abwehr dagegen signalisiert. Der mittlerweile dritte Coppacabana tut sein Übriges, dass Larissa alle Vorsicht in den Wind schießt und sich zwischen Lars und Markus sichtbar wohlfühlt. Larissa denkt daran jetzt auf andere Getränke um zu steigen, damit sie nicht ganz so als hemmungslos erscheint. Sie hat schon einen ziemlichen Schwips. Der einzige Wehrmutstropfen für diesen Abend stellt die unmöglich laute und unpassende Musik dar, die statt im Hintergrund zu laufen, jede Atmosphäre im Keim zu ersticken droht. Auch Lars und Markus geht das auf die Nerven und wiederholt signalisieren sie dem Barkeeper, dass die Musik zu laut ist.
Larissa gibt Markus und Lars zu verstehen, dass sie jetzt einmal die Toilette aufsuchen muss, um sich etwas frisch zu machen, eigentlich will sie dafür sorgen, dass die unmögliche Musik leiser gedreht wird und geht, dies Vorhaben umzusetzen. Dass sie dem Barkeeper auch noch bittet, die weiteren Cocktails in der alkoholfreien Variante zu servieren, bekommen Lars und Markus so auch nicht mit. Anschließend sucht sie doch noch die Toilette auf, damit ihre Lüge nicht so ganz offensichtlich wird. Die beiden Männer nutzten ihre Abwesenheit, um sich über das weitere Vorgehen ab zu sprechen.
„Lars wir werden doch versuchen Larissa zu Dir heim zu lotsen und zwar schnell. Sie hat schon einen ziemlichen Schwips und das gefällt mir nicht. Sie soll doch mitbekommen, was wir mit ihr anstellen werden. Die Musik ist einfach zu laut hier das sollten wir nutzen.“, sagt Markus darum zu Lars, der ihm beipflichtet. „Wenn sie so vielversprechend ist, wie es im Moment aussieht, Markus, werde ich sie ganz zu meiner sub machen. Du hast hoffentlich nichts dagegen, schließlich willst Du ja nur einmal Deinen Spaß mit ihr haben?“. „Kein Problem Lars, wenn ich sie dann weiterhin ab und an nutzen darf gerne“ mit Markus Antwort ist das kurze Gespräch auch schon wieder beendet, denn Larissa kommt zurück.
Zusammen mit Larissa betritt eine Gruppe junger Frauen die Bar, die offensichtlich ein Junggesellinnenabschied feiern und Markus befürchtet, dass die Mädchen sich ihn und Lars als potentielle Mitspieler ansteuern werden. Doch er will Larissa, nach ihrem Flirten jetzt mehr denn je. Ein Blick zu Lars zeigt ihm schnell das Lars Gedanken in die gleiche Richtung gehen. Ein kurz gerauntes „Lass Dir was einfallen“, entfährt es Markus und schon ist Larissa wieder bei ihnen. „Danke, dass ihr mir einen neuen Drink bestellt habt“, säuselt Larissa. In Gedanken lost sie gerade aus mit wem von den beiden sie wohl heute Nacht im Bett landen wird. Die Cocktails und die Berührungen der beiden zeigen deutlich Wirkung. Larissas Erregung wächst und ihr Blut beginnt zu kochen.
Larissa lässt einen unwirschen Blick zur Frauengruppe wandern. Ihr werdet mir meine Chance nicht kaputt machen, Lars und Markus gehören mir, denkt sie. Dass Larissa ursprünglich vorhatte, Markus und Lars nur ohne Ende heiß zu machen und sie dann aus Rache eiskalt im Regen stehen zu lassen, hat sie vergessen. Lars sieht den Larissas Blick zu den Mädels und lächelt. Diese Steilvorlage von Larissa gedenkt er zu nutzen und während Markus auf Larissas „Danke“ eingeht und mit ihr anstößt, sagt Lars zu den Beiden gewandt: „Larissa. Markus. Mir wird das hier zu voll und der Barkeeper ist offensichtlich nicht in der Lage diese unmögliche Musik zu ändern. Lasst uns die Location wechseln. Einverstanden?“ Markus antwortet: „Das eine sehr gute Idee Lars, kennst Du denn eine gemütlichere Bar hier in Frankfurt?“ Larissa stellt ihren Cocktail auf den Tresen und lächelnd sagt sie: „Danke, Lars Dein Vorschlag spricht mir aus der Seele, lasst uns ein Taxi bestellen und dann los. Du hast offenbar schon eine andere Location ausgewählt.“
„Ich wüsste da tatsächlich noch die ein oder andere Bar, allerdings gebe ich Euch zu bedenken, dass hier gerade Messe ist, es könnte dort genauso voll sein wie hier. Was haltet ihr davon, wenn wir stattdessen lieber zu mir gehen? Dort ist es garantiert nicht so voll und ich habe bestimmt angenehmere Musik, die ein oder andere Flasche guten Wein könnte ich zu unserem Wohlbefinden ebenfalls beitragen und uns belästigen garantiert keine Junggesellenabschiedsgruppen weder die weiblichen noch die männlichen.“ Er schaut Larissa dabei fragend in die Augen und seine Hand ruht an ihrer Hüfte und Markus lässt gleichzeitig seine Hand an Larissas Rücken hochgleiten. Larissa nickt zustimmend, die beiden Männerhände an ihrem Körper verursachen ein Kribbeln auf ihrer Haut.
Während Lars eine SMS an seinen Fahrdienst in sein Handy tippt und Markus beim Barkeeper die Rechnung begleicht, geht Larissa noch einmal zur Toilette. Sie hatte sich die ganze Zeit schon Gedanken gemacht, wie sie der vollen Bar mit den beiden entkommen könnte. Das Lars dann von sich aus den Locationwechsel vorgeschlagen hat, lag so ganz in ihrem Interesse. Als sie in die Bar zurück kommt legt ihr Markus ihren Blazer über die Schultern und Lars umfasst ihre Hüfte. Beide sagen gleichzeitig: Fertig Larissa? Können wir gehen?“ und sie nickt zustimmend. Lars und Markus nehmen Larissa in die Mitte und führen sie aus der Bar. Vor dem Hotel schaut sich Larissa nach einem Taxi um, doch zu ihrem Erstaunen leitet sie Lars zu einer dunklen Limousine, die direkt vor dem Eingang steht. Der Fahrer hält den dreien die Hintertür auf.
Markus steigt zuerst ein und hilft Larissa von innen beim Einsteigen, während Lars ihr von draußen behilflich ist, dabei kann er Larissas wohlgeformten Hintern bewundern. In seinen Lenden regt es sich heftig so lecker ist der Anblick. Markus hat ebenfalls eine angenehme Aussicht allerdings auf Larissas Ausschnitt und auch bei ihm zeigt dieser ebenfalls Wirkung. Larissa lässt sich auf die Rückbank neben Markus gleiten und Lars nimmt auf ihrer rechten Seite Platz, nachdem er dem Fahrer noch zugeraunt hat, dass dieser einen Umweg fahren soll. Beide Männer legen eine Hand auf Larissas Knie, Markus aufs linke, Lars aufs rechte. Der Fahrer schließt die Tür, setzt sich hinters Steuer und startet den Wagen. Die Trennscheibe in der Limousine ist nicht hochgefahren und so kann er im Spiegel beobachten, was sein Boss und dessen Freund hinten mit Larissa anstellen. Ihm wird bei dem Anblick von Larissas geöffneten Schenkeln und dem hochgerutschten Rock ziemlich warm und er bedauert, dass nicht er selber an Markus Stelle ist.
„Sag mal Larissa“, fragt Markus „was hälst Du eigentlich von Rollenspielen?“ ihm läuft schon seit geraumer Zeit das Wasser im Mund zusammen, wenn er nur daran denkt, seine Zunge in Larissa zu versenken. Larissa kann sich nicht konzentrieren, die Hände von Lars und Markus, die ihre Schenkel streicheln, lassen ihre Erregung steigen. In ihrem Schoss breitet sich eine Hitze aus, gegen die sie sich nicht wehren kann, noch wehren will. Lars wartet gespannt auf Larissas Antwort, dabei schaut er ihr tief in die Augen in dem schummrigen Licht der Limousine, es ist als würde er Larissa mit seinen grünen Augen hypnotisieren. Er legt seine linke Hand an Larissas Nacken und beginnt auch dort sanft ihre Haut zu streicheln. Larissa lässt tief aus ihrer Kehle einen leisen Seufzer hören und Lars lächelt bevor er seinen Mund an Larissas Hals entlang wandern lässt.
Larissas Rache ist längst vergessen, sie bestimmt schon seit dem Verlassen der Bar nicht mehr das Geschehen, im Gegenteil zeigt ihr Körper unmissverständlich, dass gefällt, was die Männer mit ihr tun. Seufzend antwortet sie Markus:“ Das kommt ganz darauf an, Krankenschwester und Politesse sind eher nicht so meins, Markus. An was hattest Du denn so gedacht?“ Bevor Markus antwortet, senkt er seinen Mund auf Larissas und bringt sie mit einem Kuss zum Schweigen. Zuerst sträubt sich Larissas Mund gegen seinen Kuss, aber dann öffnen sich ihm ihre Lippen einladend und seine Zunge sucht sich den Weg in ihren Mund. Der Kussoffensive hat Larissa nichts entgegen zu setzen, ihr Körper drückt sich den Männern entgegen. Sie hat längst vergessen, dass sie sich in einer Limousine befindet. Jede Faser von ihr sehnt sich danach, von beiden berührt zu werden. Markus löst seine Lippen von Larissas Mund, er lächelt im Halbdunkel der Limousine, als er weiterfragt „Kennst Du Gor, Larissa?“. Lars lächelt an Larissas Hals mit einem Mal ist ihm klar worauf Markus raus will. Wieder wartet er gespannt auf Larissas Antwort, obwohl ihm ihr Körper unmissverständlich zeigt, dass Larissa ihnen gehören will.
Larissas Gehirn arbeitet doch noch etwas und so antwortet sie auf Markus Frage: „Gor…ist das nicht eine Romanreihe über die Gegenerde, wo alle Frauen Sklavinnen sind?“ Jetzt nimmt Lars Markus Gesprächsfaden auf und während dieser seinen Mund über Larissas Hals bis zu ihrem Dekolleté gleiten lässt, antwortet Lars Larissa: „Das nur zum Teil richtig Larissa. Mit der Gegenerde hast Du schon Recht, aber nicht alle Frauen sind dort Sklavinnen, obwohl sich die Freien Frauen sicher danach sehnen, es zu sein. Außerdem gibt es dort verschiedene Stufen von Sklavinnen. Die unterste Stufe ist die Sklavin ohne Kette. Dann kommen die Kettensklavinnen, wobei es bei ihnen auch auf den Platz an der Kette ankommt, welchen Rang sie haben. Dann gibt’s noch Tavernen und Vergnügungssklavinnen, wobei hier in von roter und weißer Seide unterschieden wird. Die umfassendste geläufigste Form nennt man Kajira. Doch allen ist eins gemein, sie tragen ein Sklavinnenbrandzeichen und einen Kragen, auf dem steht, wem sie gehören. Möchtest Du ausprobieren wie sich so ein Kragen anfühlt, Larissa, wie es ist eine Sklavin zu sein, wie es ist sich zu unterwerfen?“.
Larissa kann den Worten von Lars kaum mehr folgen auch wenn sie sich noch so sehr bemüht. Markus Mund an ihrem Brustansatz und die Hände von Markus und Lars lassen sie dahin schmelzen. Ihr Atem beschleunigt sich und ihr Puls rast. Mühsam vermeidet sie, sich schon hier im Auto den beiden Männern zu ergeben. Jede Faser ihres Körpers schreit schon danach. Markus löst seinen Mund aus Larissas Dekolleté nur um dort mit der freien Hand weiter zu forschen. Jetzt schaut er Larissa tief in die Augen und fragt auch noch einmal: „Larissa möchtest Du mit uns ein Rollenspiel machen, möchtest Du ausprobieren wie es ist Sklavin zu sein?“ Während dessen lenkt der Fahrer die Limousine in eine Tiefgarage. Beide Männer warten auf Larissa Antwort, sie lächeln, weil Larissa sich so erregt zwischen ihnen windet. Larissa haucht nur heiser ein klares „Jaaaaah“. Die Limousine hält und die Hintertür wird geöffnet. Lars und Markus lösen sich von Larissa und in umgedrehter Reihenfolge wie beim Einsteigen verlassen Lars, Larissa und Markus den Wagen. Lars gibt dem Fahrer zu verstehen, dass er ihn heute nicht mehr benötigt, vermutlich aber im Laufe des Vormittages und Larissa wieder in ihre Mitte nehmend, begeben sich die beiden zum Aufzug.
Im Aufzug lassen Lars und Markus wieder ihre Hände an Larissa wandern, die immer erregter wird. In Lars Apartment angekommen, meint Lars: “Markus kannst Du bitte die Musikanlage schon einmal in Gang setzen, es dürften noch annehmbare CDs im Wechsler sein? Ich werde uns eine schöne Flasche roten öffnen, wenn es Euch recht ist. Larissa mach es Dir doch schon einmal auf dem Sofa bequem.“ Lars lächelt vor sich hin, weil Larissas Kleid noch immer hochgerutscht ist und sie das offenbar nicht im Geringsten gestört hat, als sie aus der Limousine ausgestiegen waren und zum Aufzug gingen. Er öffnet in seiner Küchenzeile die Flasche Rotwein, schenkt drei Gläser ein und beobachtet über die Theke Larissa, die sich neugierig in seinem Wohnzimmer umschaut. Markus hat die Anlage eingeschaltet und angenehme, aber auch anregende Musik schallt in annehmbarer Lautstärke durch die Wohnung. Lars reicht Larissa und Markus je ein Glas und stößt mit ihnen an. „Auf einen angenehmen Abend, fühlt Euch bei mir wohl.“, sagt er dazu.
Larissa gefällt Lars Einrichtungsstil, sie fühlt sich fast wie zu Hause. Die Aussicht des Penthouse-Apartments ist einfach atemberaubend. Larissa löst sich nur ungern von dem großen Panoramafenster. „Ich würde gerne mal schnell Dein Bad aufsuchen und mich ein wenig frisch machen, Lars, wo muss ich dafür hin?“, fragt sie nachdem die drei miteinander angestoßen haben. „Komm ich zeig es Dir.“ Antwortet ihr Lars und führt Larissa am Ellenbogen ins Bad. Bevor sie hinter der Tür verschwinden kann, drückt er sie im Flur an die Wand und küsst sie leidenschaftlich. Larissa wünscht sich insgeheim, dass er nicht damit aufhört. Doch Lars löst sich von ihr und schiebt sie mit den Worten „Bis gleich Süße, lass uns nicht so lang warten.“ ins Bad. Lächelnd geht er, nachdem er einen weiteren Raum seiner Wohnung aufgesucht hat, zurück zu Markus. Leise sagt er zu ihm: „Deine Idee mit dem Rollenspiel ist genial. Wenn sie wieder da ist, lassen wir die Spiele beginnen, die, wenn es nach mir geht, keine Speile bleiben werden.“. Beiden Männern steht die Vorfreude ins Gesicht geschrieben.
Als Larissa aus dem Bad kommt, ertönt gerade aus den Lautsprechern von Beyoncé und Shakira „Beautiful Liar“ und Markus zieht Larissa in seine Arme und tanzt mit ihr. Dabei schiebt er das Kleid wieder hoch, das sich Larissa eben im Bad nach unten gestreift hatte. Markus Berührungen beim Tanzen heizen Larissa erneut an. Als der Song verklungen ist, setzt sich Markus in den Sessel und beobachtet Lars, der sich plötzlich hinter Larissa gestellt hat. Lars legt Larissa die Hand auf die Schulter und sagt: „Knie Dich hin Larissa. Nein dreh Dich nicht um, nur hinknien. Tue es jetzt!“ dabei drückt er sanft aber bestimmt auf Larissas Schulter und Larissa geht auf die Knie. „Braves Mädchen“, sagt Lars und legt Larissa ein Halsband aus schwarzem Leder um. Er schließt die Schnalle in ihrem Nacken und lässt ein Schloss einrasten. „Jetzt gehörst Du mir, sklavin! Du wirst gehorchen also fangen wir an… Zieh dein Kleid aus!“ Larissa will aufstehen, doch Lars verpasst ich eine Ohrfeige und hindert sie so daran. „Ich hab nix gesagt davon, dass Du aufstehen darfst, sklavin, und jetzt das Kleid aus sofort!!“
Tränen schießen Larissa in die Augen. Schlagartig ist Larissa nüchtern. Was soll das? Dieses Rollenspiel gefällt ihr ganz und gar nicht. Sie versucht erneut aufzustehen und öffnet den Mund um zu protestieren. In dem Moment schließen sich Lars Hände schraubstockartig um ihre Arme. „Markus, könntest Du Deine Krawatte entbehren?“, fragt Lars, Larissas Protest überhörend, und der antwortet nur: „Selbstverständlich Lars …für die Hände oder den Mund?“ und erhebt sich aus dem Sessel und zieht seine Krawatte aus. „Für die Mundfotze, Markus. Sie wird sonst zu laut.“ Larissa öffnet den Mund, um sich verbal noch lauter zu wehren, doch das ist ein Fehler, denn schnell hat Markus sie mit seiner Krawatte geknebelt.
Gegen Lars schraubstockartigen Griff kann sie nichts entgegensetzen, auch wenn sie sich mit aller Macht gegen die haltenden Hände von Lars zu Wehr setzt „Markus in meiner Hosentasche sind Handgelenksmanschetten würdest Du Larissa bitte noch die Hände fesseln. Die Wildkatze braucht echt Erziehung!“, setzt Lars lachend nach. Markus nimmt die Manschetten und legt sie Larissa an. Er verbindet sie hinter Larissas Rücken mit einem Karabiner und führt die Kette, welche an diesem hängt, zu Larissas Halsband. An der hinteren Öse klinkt er mit einem weiteren Karabiner die Kette fest. Larissa ist zur Bewegungslosigkeit und zur Aufgabe ihrer Gegenwehr verdammt, will sie sich nicht selbst erwürgen. Lars und Markus gefällt die Gegenwehr von Larissa, verspricht sie so doch vergnügliche Stunden.
„So, sklavin. Dein Verhalten zieht eine Bestrafung nach sich.“, sagt Lars streng in Larissas Ohr. „Markus halt sie fest!“ fügt er an ihn hinzu. Dann verlässt er kurz den Raum, um etwas zu holen. Markus dreht Larissa so, dass sie nicht sehen kann, was Lars mitbringt. Er grinst vor Vergnügen als er selbst sieht, was es ist.
(Was Lars für Larissa mitbringt und ob Larissa gefallen wird , was noch mit ihr geschieht könnt Ihr in „ Erziehung einer Wildkatze“ erfahren. Wir lesen uns dort. Eure Seele)