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- Meine Reise in die Erotik

Bin ich noch immer eine „Sklub“?

Bin ich noch immer eine „Sklub“?

Im September 2016 habe ich einen Blogbeitrag „Welcher Unterschied ist zwischen einer Sub(misiven) und einer Sklavin und in welcher Rolle sehe ich mich?“ online gestellt, der nach heutiger Sicht und mit den Erfahrungen, die ich seitdem machen durfte, eine neue Betrachtung notwendig erscheinen lässt.

 

Ich habe mich weiterentwickelt rasanter, als ich es je für möglich gehalten hätte. Als mir Dom49 damals gesagt hatte, ich würde mal eine erstklassige Sklavin werden, ohne Wenn und Aber, wenn ich die richtige Führung und Förderung erhalten würde, habe ich ihm geantwortet: „Ich niemals! Du spinnst“ Ich habe mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. In diese Schublade passe ich nicht, niemals werde ich die volle Kontrolle abgeben und Eigentum meines Herrn werden.“

 

Hätte ich mich doch nur mal aus einer anderen Blickrichtung selbst betrachtet. Wie erfüllt hätte schon im September 2016 mein BDSM-Leben sein können. Nicht die Aufgabe der Kontrolle ist Sinn meines Seins, sondern meinen Herrn glücklich zu machen und damit auch mich. Aber warum hatte ich mich denn in die total entgegengesetzte Richtung bewegt? Was hat die Entwicklung ausgebremst?

 

Es lag klar für mich auf der Hand das „MUSS“ war an allem schuld bzw. wie dieses „Müssen müssen“, das in mir zum negativen Trigger wurde., war der Schlüssel, der alle Türen verschloss. Ein nur so kleines Wort mit einer riesen großen Wirkung.

 

Doch je öfter ich losließ, mir keine Gedanken um das „Muss“ machte, umso erfüllter wurde ich. Ob es daran liegt, dass mein Dom nie das Wort „MUSS“ gebraucht, kann ich nur vermuten. Je weniger ich mir Gedanken machte, was ich denn nun eigentlich bin, Sub oder Sklavin, desto mehr wurde ich, was mir bestimmt ist, was ich in mir wirklich bin – die Sklavin meines Herrn.

 

© Seele 2018

 

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