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- Meine Reise in die Erotik

04 Baghiras Triumph

Baghira

 

Wird Mitch belohnt und wird Lillian glücklich oder schafft Llyod das Undenkbare und holt sich seine Frau doch noch zurück? Lest selbst!

 

Baghiras Triumph

„Carlos bring Lloyd und Dolores zusammen mit Sergio in die Katakomben. Ich werde mich später mit ihnen befassen.“, sagt Mitch knapp zu Carlos. Sergio kümmert sich umgehend darum, dass dem Befehl Folge geleistet wird. Im Vorbeigehen raunt er Lillian zu: „Willkommen zuhause Miss, schön, dass ihnen nichts passiert ist.“ Magda nimmt die überraschte Lillian in den Arm, der bei Sergios Begrüßung der Mund offen stehen geblieben ist, und begrüßt sie ähnlich herzlich: „Schön, dass sie wieder zuhause sind Miss Lillian, ich werde ihnen sofort ein Zimmer richten.“ Als auch noch Leonore, Magdas taubstumme Tochter, sie mit einer Umarmung begrüßt, rollen Lillian vor Rührung ein paar Tränen über die Wangen. Mutter und Tochter gehen für Lillian das Zimmer herrichten.

 

„Aber, aber …!“, versucht sie stammelnd zu sagen, dass das ja gar nicht ihr zuhause ist, als ihr Blick auf das Eingangsportal fällt. Dort steht von Mitch gehalten Lillians Mutter, der ebenfalls Tränen über die Wangen laufen. Lillian eilt zu ihr und nimmt die Mutter in den Arm, diese stammelt unter Tränen nur: „Verzeih mir meine Kleine, bitte verzeih mir!“ Lillian drück ihre Mutter fest an sich und streichelt ihr über den Rücken und sagt: „Ach Mom, ich liebe Dich, ich habe Dir nichts zu verzeihen.“ Sie hält sie solange fest, bis ihre Mutter einigermaßen die Fassung wiedergefunden hat. Auf der andren Seite ihrer Mutter steht eine lächelnde Judith und breitet die Arme aus. Lillian gleitet in Lillians Arme und kann nun endgültig die Tränen nicht mehr zurückhalten. „Judith geht es Dir gut? Ich wollte nie, dass ihr in Gefahr geratet.“ „Herzlich Willkommen zuhause Lillian. Ja es geht uns allen gut. Endlich wird alles gut für Dich!“.

 

Und jetzt endlich dreht Lillian sich zu Mitch um, der sie die ganze Zeit lächelnd beobachtet hat. „Bitte verzeih mir Mitch.“ Sagt sie zu ihm, während Judith ihr Mutter in die Villa zurückbegleitet. Mitch und Lillian stehen allein vor dem großen Hauptportal. „Ich hätte Dir zuerst danken müssen, vor allen anderen, aber ich dachte, dass ich meine Mutter nie wiedersehen würde.“ Mitch zieht Lillian in seine Arme: „Willkommen zuhause mein Herz“, flüstert er rau, dann küsst er Lillian und sie erwidert seinen Kuss mit Hingabe. Nur ungern lösen sich die beiden voneinander, aber Mitch muss sich noch um Lloyd und Dolores kümmern und Lillian hat, nachdem Judith sie einer eingehenden Untersuchung unterzogen hat, sicherlich auch einigen Gesprächsbedarf mit Judith und ihrer Mutter.

 

„Mitch darf ich dabei sein, wenn Du zu Lloyd und Dolores gehst?“ fragt Lillian, als Mitch sie an die Hand nimmt, um sie nach drinnen zu führen. „Nein mein Herz, Lloyd wird nie wieder auch nur den Hauch einer Chance bekommen, in Deine Nähe zu gelangen. Kümmere Dich um Mom, wenn ich mit den beiden im Keller fertig bin, müssen wir für Judith, sie und uns ein Zuhause einrichten. Das heißt wenn Du mich überhaupt haben willst.“ Mitch schaut ihr dabei fragend in die Augen. „Von Herzen gern Mitch Handson, ich liebe Dich, seit dem ersten Moment, an dem Du mich zum Tanzen aufgefordert hast.“ Und jetzt tat Mitch etwas, was er selbst nie für möglich gehalten hätte, er antworte Lillian: „Und ich liebe Dich mein Herz mit allem, was ich bin und keine Macht dieser Welt wird das je ändern, keine hörst DU? Weißt Du mein Mädchen, ich bin vor Schmerz und Sorge um Dich fast gestorben.“

 

Noch einmal küssen sie sich zärtlich fast behutsam bevor sie Arm in Arm nach drinnen zu den anderen gehen. Mitch zieht Judith auf die Seite und fragt sie flüsternd: „Hast Du demnächst noch einen Wochenendtermin für Lillian und mich frei?“  Judith schaut ihm in die Augen und antwortet verschmitzt: „Fragst Du mich als Ärztin, als Deine Freundin, als Freundin von Lillian oder als Eure Trauzeugin?“ – „Alles zusammen!“, gibt Mitch kurz zurück und sein Gesicht strahlt mit dem Kronleuchter im Salon um die Wette. Während Mitch sich so mit Judith unterhält, fragt Lillian ihre Mutter: „Mom, was hälst Du von Mitch als Schwiegersohn?“ und ihre Mutter nimmt sie in den Arm und flüstert ihr zu: „Eine kluge Wahl mein Mädchen, eine klügere als ich sie je für Dich hätte treffen können. Du liebst ihn, nicht wahr?“ – „Ja Mom, mehr als mein Leben.“ Und Lillian strahlt ebenso wie Mitch.

 

Magda kommt die große geschwungene Treppe herunter und hört fröhliches Lachen. „Wie schön“ denkt sie „Mitch war viel zu ernst.“ Nach einem kräftigen Klopfen tritt sie in den Salon und beim Anblick der strahlenden Gesichter bleibt selbst der erfahrenen Magda vor Staunen der Mund offenstehen. Noch ehe sie sich gesammelt hat, stürzt Mitch auf sie zu, umarmt sie mit seinen kräftigen Armen und wirbelt sie einmal um sich herum. „Magda ich liebe sie und sie liebt mich.“, jubelt er. Magda treten Tränen der Rührung in die Augen. Judith tritt zu Magda und sagt: ich glaube das Zimmer neben Lillians Mutter werde ich beziehen, die Liebenden werden lieber im Südturm alleine sein wollen.“  In dem Moment tritt Sergio in den Salon. Auch ihm bleiben erst einmal die Worte, die er gerade sagen wollte, im Hals stecken. Die fröhliche Stimmung zieht ihn in seinen Bann.

 

Magda zieht ihn am Arm zu sich heran und flüstert: „Es wird eine Hochzeit geben Sergio, wir werden viel zu tun haben.“ Sergio zwinkert Magda zu und antwortet: „Wie wäre es meine Dame, wenn wir uns auch trauen, dann gäbe es eine Doppelte Hochzeit?“ Magda schlingt ihre Arme um Sergio und küsst ihn. Carlos betritt mit Leonore in diesem Augenblick den Salon. Schlagartig wird Sergio klar, dass der Kuss zwischen ihm und Magda ein Schock für Leonore sein muss und die Hochzeit sie brechen muss. Doch Magda zeigt auf die Hände von Carlos und Leonore und Sergios Herz macht einen Salto. Leonore nickt ihm zustimmend zu und geht dann mit Carlos in die Küche, anschließend ziehen sich die beiden in Leonores Reich im Südturm zurück.

 

Für die Sicherheit auf dem Gelände rund um die Villa sorgt seit ein paar Stunden Morgan mit seinem Stoßtrupp. Morgan will Mitch darüber informieren, dass in der Stadt ein ziemlicher Wirbel herrscht, weil Dolores Etablissements auseinandergenommen werden, doch sie und Fargo verschwunden sind. Er platzt in die fröhliche Runde im Salon. Leise stellt er sich neben Mitch und raunt ihm ins Ohr: „Boss, Fargo und Dolores werden gesucht, wir sollten sie nicht zulange hierbehalten.“ Lillian schaut verstohlen zu beiden rüber, die ernste Miene Morgans gefällt ihr überhaupt nicht, doch Mitch mach eine besänftigende Geste in ihre Richtung.

 

Dann antwortet er Morgan: „Morgan schnapp Dir Sergio und bringt die beiden nach Manhattan zur Polizei. Übergebt sie Officer Clark MacGannan und nur ihm mit einem schönen Gruß von mir. Ich werde morgen mit Lillian aufs Revier kommen und unsere Aussagen zu Protokoll geben. Heute braucht sie Ruhe, sollte darüber ein Attest gebraucht werden, ist Judith gerne bereit ihr eines auszustellen. Wie sieht das mit den andren Mädchen aus, die Lloyd in Dolores Häusern untergebracht hatte?“ Siedend heiß fällt Sergio ein, was er eigentlich beim Betreten des Salons hatte mitteilen wollen. Er holt dies schnell nach: „Boss Andrea, Mariana, Eliliah sind im Royal untergebracht zusammen mit ihren Eltern. Für die andren Mädchen hat der Doc ein Quartier organisiert, deren Angehörige kommen morgen im Laufe des Vormittags. Dann können auch alle zur Vernehmung fahren.“

 

Lillian drückt sich an Mitch: „Danke, dass Du Dich nicht an ihnen rächst und sie den Behörden übergibst, dafür liebe ich Dich nur umso mehr.“, „Ich weiß mein Herz, dass Dir das wichtig gewesen ist. Ich liebe Dich“ antwortet Mitch, zieht Lillian in seine Arme und küsst sie so, dass sie die Welt um sich vergisst.

 

©Seele Februar 2018